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Rohköstliche Vielfalt - Hier ist dein Buffet

 

Die Grundlagen zuerst 🙂

Falls dir die Rohkost noch ganz neu ist, fragst du dich vielleicht, was denn du bei einer solchen Ernährungsweise überhaupt essen kannst. Und bist dir eher der Dinge aus deiner bisherigen Essensauswahl bewusst, die dabei wegfallen.

Lass uns das Thema aus einem anderen Blickwinkel angehen. Nicht aus dem des Mangels, dem Gedanken an das, was (scheinbar) fehlt, sondern mit Blick auf die unglaubliche Fülle einer rohköstlichen Ernährung.

Rohkost ist (und die Bezeichnung mag ich eigentlich lieber) lebendige Nahrung. Voller Leben. Von der Natur produziert – für uns. Frisch! (Ein eine Woche alter welker Salat mag roh sein – hat aber keine Lebensenergie mehr, und kann uns insofern auch keine geben.) Optimalerweise unverarbeitet. Und wenn doch, dann nur unter 42°C. Nicht tiefgefroren.

Also, lass uns ein großes Buffet aufbauen für die kommenden 6 Wochen – und alles darauf ausbreiten, was zur Rohkost gehört:

– Früchte. Frische Früchte. Auf unserer Erde gibt es so viele Sorten essbarer Früchte, dass du für den Rest deines Lebens jeden Tag eine andere Frucht kosten könntest, ohne dich je zu wiederholen. Offensichtlich haben wir immer nur Zugriff auf einen Teil davon – bedingt durch die Region, in der wir leben, und die saisonale Reife der unterschiedlichen Früchte. Das regionale Angebot an Früchten ist im Winter in Deutschland zugegebenermaßen sehr beschränkt. Doch ergänzt durch Importware steht noch immer einiges zur Auswahl.

– Nicht-süße Früchte. Auch Gemüsefrüchte genannt. Gehören natürlich zu den Früchten; ich liste sie hier dennoch extra auf, weil vermutlich viele Kürbisse, Zucchini, Gurken, Tomaten, Paprika usw nicht spontan vor Augen haben, wenn sie an Früchte denken. Kürbisse gibt es sogar jetzt noch aus regionalem Anbau; die übrigen als Importware aus Südeuropa.

– Beeren. Sehr wertvolle Nahrung während der Sommermonate.

– Fettfrüchte: Avocados, Kokosnüsse, frische oder in Rohkostqualität getrocknete Oliven, Safus.

– Gemüse: Saisonal haben wir da derzeit diverse Sorten Kohl im Angebot (Grünkohl, Wirsingkohl, Rosenkohl, Chinakohl, Rotkohl, Blumenkohl, Brokkoli und mehr), außerdem Wurzelgemüse wie Möhren, Rote Bete, Knollensellerie usw.

– Grünzeug: Salate, Spinat, Mangold. Wildkräuter, sofern du noch welche findest. Spätestens im Frühjahr wachsen sie wieder. Baumblätter (auch ab Frühjahr wieder, dann sind sie auch am zartesten und einfachsten zu essen.) wie Linde, Buche, Weißdorn, die Blätter von Obstbäumen. Brombeerblätter (die findest du den ganzen Winter über. Selbst wenn Schnee liegt, ragen Brombeerbüsche ja meist darüber hinaus. ). Moose sind auch essbar. Über wildwachsendes Grün und überhaupt wilde Pflanzen schreibe ich an einem späteren Tag noch mal mehr.

– Algen. Frische, wenn du am Meer wohnst. Sonst getrocknete, die du vor dem Verzehr ausgiebig in Wasser einweichst und anschließend abspülst, um das überschüssige Salz loszuwerden.

– Sprossen und Microgreens: Die kannst du ganz einfach auf deiner Fensterbank/deinem Tisch selber ziehen. Die Auswahl an Keimsaaten ist groß. Ich empfehle, die Keimlinge immer so lange wachsen zu lassen, bis sie grüne Blättchen haben. Auch über dieses Thema gibt es demnächst noch mal ein eigenes Kapitel.

– Pilze. Nicht alle sind roh essbar, und/oder schmecken roh. Champignons sind unproblematisch. Shiitake gehen auch recht gut, und Steinpilze. Austernpilze sind auch roh verzehrbar. Ob und welche du magst, wirst du selbst herausfinden. Und wenn du sie alle nicht magst: kein Problem, du musst nicht alles essen.

– Nüsse, Kerne, Samen. Wie z. B. Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Paranüsse, Macadamia, Cashews, Pinien-/Zedernkerne, Hanf, Lein, Chia, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne. Optimalerweise isst du all diese, sofern sie nicht frisch vom Baum/aus der Pflanze sind, nachdem du sie vorher für mehrere Stunden (über Nacht) hast einweichen lassen.

– Trockenfrüchte (in Rohkostqualität und ohne Zusätze – die meisten angebotenen Trockenfrüchte erfüllen dieses Kriterium nicht). Nicht als Grundnahrungsmittel zum Sattessen, aber vor allem in der Anfangszeit ein sehr guter Ersatz für Süßigkeiten.

– Datteln, frische oder getrocknete. Hier gilt (für die getrockneten Datteln) das gleiche wie für andere Trockenfrüchte. Frische Datteln, die du im späten Herbst oftmals in türkischen Gemüsehandlungen bekommen kannst, zählen zu den frischen Früchten.

– Microalgen und Grassaftpulver. Spirulina, Chlorella, Gersten- oder Weizengrassaftpulver. Kein notwendiger Bestandteil einer gelingenden Rohkosternährung. Ich mag sie phasenweise sehr gern, als Ersatz für ausreichend frisches Grün, wenn ich mal keines finden kann. Wenn du sie verwenden möchtest, achte auf Bio- und Rohkostqualität.

– Andere sogenannte Superfood-Pulver. Dazu gehören u. a. Reishi, Ashwaganda, Maca, Mesquite, Lucuma und viele mehr. Nichts davon brauchst du!!! Das heisst nicht, dass du sie nicht verwenden sollst, wenn du das möchtest und sie magst. Nur, dass sie kein notwendiger Bestandteil deiner Ernährung sind, egal, wie hoch sie angepriesen werden mögen.

– Habe ich etwas vergessen? Ach ja, es gibt natürlich auch eine Reihe Rohkost-Produkte, wie Riegel, Cräcker, Schokolade, Schokocremes, Nussmuse etc. Diese Produkte mögen das formale Kriterium von „unter 42°C verarbeitet“ erfüllen – aber wieviel Leben steckt noch in einem Riegel oder einer Packung Cräcker, die Monate alt sind? Nichtsdestotrotz können derartige Angebote in herausfordernden Momenten (Jieper auf Süßigkeiten z. B.) hilfreich sein.

So. Nun ist unser Buffet schon ganz schön voll!

Für eine gelingende, zufriedenstellende Rohkost brauchst du nicht alles davon, und sicher nicht alles zur selben Zeit. Du brauchst auch nicht unbedingt möglichst viele unterschiedliche Nahrungsmittel. Allerdings hilft es gerade in der Anfangszeit, eine etwas größere Auswahl zum Essen vorrätig zu haben. Das gilt vor allem für Frisches! Damit du herausfinden kannst, was du magst. Was du brauchst. Und damit du, wenn du Hunger hast, auch wirklich etwas findest – und nicht aus schierem Mangel an Essen im Haus auf den Pizzaservice oder ähnliches ausweichst.

Warst du schon einkaufen, für deinen Rohkost-Start? Was hast du an Frischem im Haus?

Roh veganer Wocheneinkauf auf dem Bauernmarkt - Happy Healthy Raw & Free






Ich bin hier, um dich zu inspirieren und zu unterstützen. Darin, nichts anderem als deiner eigenen Wahrheit, der Weisheit, die dein Körper dir zeigt, zu folgen. Ich lade dich dazu ein, wieder zu lernen auf deinen Körper zu hören, und ich möchte dich inspirieren, seinen Signalen zu folgen. Sowohl in der Auswahl deiner Nahrung als auch in allen anderen Bereichen deines Lebens.

Gerne begleite ich dich auch individuell auf deiner Reise - hier erfährst du mehr über mein Angebot.



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