Mangellose Ernährung mit veganer Rohkost

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Inspiriert durch Jinjees Newsletter möchte ich heute mal wieder etwas zur Frage von Mangelerscheinungen oder vielmehr deren Vermeidung schreiben. Wobei ich sicher bin, dass sich diese Frage viel eher all jene stellen sollten, die sich anders, nicht roh-vegan, ernähren. Dennoch: da mit dem Bewusstsein für die individuell richtige Ernährung auch immer das Bewusstsein für den individuellen Bedarf und häufig – nicht zuletzt brainwashed durch die Propaganda all jener, die Geld verdienen wollen mit sog. Nahrungsmitteln, Superfoods, Ergänzungsmitteln – eben auch die Sorge vor möglichen Nährstoffmängeln wächst, schreibe ich in diesem und folgenden Artikeln über einige Ideen zu diesem Thema. Und freue mich, deine Meinung, deine Erfahrungen dazu zu hören!

Gleich vorweg das meiner Meinung nach Wichtigste um sicherzustellen, dass dein Körper mit allem versorgt wird, was er braucht: lerne, auf deinen Körper zu hören! Dein Appetit verrät dir, was du brauchst! Weil es meistens eine Weile braucht, bis du die Signale deines Körpers wieder gut genug verstehst, sind hier einige hilfreiche Tipps für deinen Rohkost-Weg. Achte auf folgende Punkte, um dich und deine Familie mit allem zu versorgen, was eure Körper brauchen:

  • Abwechslung! Wähle deine Nahrung möglichst abwechslungsreich, aus einer großen Vielfalt von natürlichen, pflanzlichen Nahrungsmitteln.
  • Unterschiedliche Farben von Früchten und Gemüsen weisen auf ihren unterschiedlichen Nährwert hin. Sowohl was die messbaren Vitalstoffe (Vitamine, Mineralien etc) angeht als auch im Hinblick auf Feinstofflicheres, Energien, Schwingungen. Also sorge für einen Regenbogen auf deinem Teller! Wahlweise während einer Mahlzeit, z. B. als Salat, Smoothie oder Saft, oder über den Tag gesehen, auf mehrere Mahlzeiten verteilt.
  • Iss insbesondere über das Jahr abwechslungsreich: wähle möglichst viele regionale, saisonale Produkte. Obst und Gemüse aus deiner Region ist frischer und vitalstoffreicher als solches, das lange Transportwege hinter sich hat.
  • Wähle so häufig wie möglich biologisch erzeugte bzw. unbehandelte, chemiefreie Ware aus nachhaltigem Anbau. Das ist nicht nur besser für die Welt und spart deinem Körper Gifte, sondern diese Früchte und Gemüse enthalten tatsächlich mehr Vitalstoffe als solche aus konventionellem Anbau.
  • Berücksichtige alle Rohkost-Gruppen in deiner Ernährung: Früchte, Gemüse, dunkelgrüne Blätter, Sprossen, Nüsse, Samen, Algen, fermentierte Nahrung. Du musst nicht täglich von allem essen – das wäre vielleicht etwas zu viel für viele von uns – doch versuche, innerhalb einiger Tage bis einer Woche aus jeder der genannten Gruppen zu essen.
  • Iss GRÜN!!! Wie wichtig dunkelgrüne Blätter, optimalerweise Wildkräuter, für deine Ernährung sind, kann ich gar nicht oft genug sagen! Iss davon täglich! Mindestens ein bis zwei Handvoll, es darf auch gern mehr sein! Iss das Grün einfach so, richte es als Salat an oder vermixe es zur Not im Smoothie oder entsafte es. Da auch unterschiedliche Sorten Grünzeug unterschiedliche Vitalstoffe enthalten, ist es sinnvoll, auch hier häufig abzuwechseln. Zum nährstoffreichsten Kulturgrün gehören sicherlich Kohl, Spinat, Rucola, Petersilie, Koriander, Feldsalat. Noch nährstoffreicher sind die Wildkräuter. Weit verbreitet und sicher auch dir bekannt sind z. B. Brennesseln, Löwenzahn, Giersch, Sauerampfer, Brombeerblätter, Lindenblätter …
  • Falls du dein Obst und Gemüse (noch) nicht so gerne pur, mono, „am Stück“ isst: lerne Rezepte für einige einfache, abwechslungsreiche Zubereitungen, die dir (und deiner Familie) schmecken und die du gut in deinen Ernährungsalltag integrieren kannst.

Weiter geht es demnächst, mit einem Blick aus anderer Richtung auf die Mangel-Frage.

Ich freu mich über deine Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema!

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