Wieviel esse ich an einem Tag?

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Häufig werde ich gefragt, was & wieviel ich bzw die Tochter an einem Tag so essen. Was wir so essen zeige ich hier ja gern. Zu den Mengen schreibe ich eher selten etwas, weil ich nicht glaube, dass die Mengenangaben dessen, was mich sättigt, für dich hilfreich sind. Möglicherweise erschiene dir eines meiner Wassermelonenfrühstücke riesig (das sättigende Volumen ist bei Melone in der Regel deutlich größer als beim Frühstücksbrötchen oder -müsli), eventuell käme dir eine meiner Mahlzeiten oder die Übersicht über das, was ich am Tag esse, auch sehr gering vor. Mein Nahrungsbedarf hat nach mehreren Jahren der Rohkost erkennbar abgenommen. Darüberhinaus schwanken die Mengen auch durchaus. Während der Stillzeit der Tochter habe ich z. B. viel mehr gegessen als jetzt, wenn es warm ist, brauche ich weniger als wenn ich friere usw.

Verarbeitete Rohkost, mit Kernen/Nüssen oder Trockenfrüchten, ist konzentrierter als frische Früchte und Blätter – daher reicht davon ein geringeres Volumen. Andererseits esse ich, in Kalorien gemessen, sicher viel mehr, wenn ich davon esse, weil einfach mehr auf einmal in meinen Bauch passt. Ich merke bei solchem Essen auch, wie leicht ich mich damit überesse – also mehr esse, als ich eigentlich brauche.

Auch bei der Tochter variieren die Essensmengen enorm – je nach Entwicklungsphase (Wachstumsschübe), körperlicher Aktivität etc. Und auch sie isst sehr viel mehr, wenn sie verarbeitete Rohkost isst – häufig ohne dabei wirklich zufrieden zu werden.

Besonders unter den 80/10/10-orientierten Früchteessern ist das Vorführen der täglichen Essensmengen sehr beliebt. Freelee aus Australien macht das gerne, und auch Kristina aus Texas. Für Neueinsteiger in die Früchteernährung mag es hilfreich sein, das zu sehen – um einfach mal einen Eindruck davon zu bekommen, dass du so viel essen sollst/darfst, wie du magst. Denn wer von einer Standardernährung kommt, muss häufig erst lernen, ausreichende Mengen zu essen – die bei Früchten, siehe oben, eben viel „größer“ aussehen. Sowohl Freelee als auch Kristina sind, ihrer eigenen Darstellung nach, körperlich sehr aktiv, Kristina ist Langstreckenläuferin und braucht schon allein deshalb vermutlich viel mehr Nahrung als beispielsweise ich.

Die Wahrnehmung der Mengen ist zudem relativ: während unseres Besuchs bei jademond empfanden unsere Gastgeber unsere Essensmengen als extrem gering, während ich das Gefühl hatte, zu der Zeit ziemlich viel zu essen.

Zusammengefasst: der Mengenbedarf ist individuell verschieden und variiert je nach Lebensumständen.

Lass dich nicht irritieren von dem, was & wieviel andere essen – iss so viel, dass du satt und zufrieden bist. Nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht kommt es dir (oder anderen) viel vor. Oder wenig. Du wirst schon spüren, ob es richtig ist oder nicht. Du selbst bist der einzige für dich relevante Maßstab!


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