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Aufbewahrung von frischer Nahrung

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Am liebsten würde ich mein Essen ja immer direkt dann ernten/pflücken/sammeln, wenn ich hungrig bin. Nicht einkaufen und vor allem: keine Vorräte anlegen. Allerdings ist mein Lebensstil davon (noch) weit entfernt, kein Garten, kein Baum, keine Wiese direkt vor der Tür … dafür viiiiiel Sonne und blauer Himmel (aber für eine Umstellung auf Lichtnahrung esse ich einfach viel zu gern 🙂 ) … Folglich finden sich in unserer Küche reichlich Vorräte: neben Samen, Kernen, getrockneten Algen, Datteln und Trockenfrüchten vor allem immer viele frische Früchte, Salate und Gemüse. Unsere Hauptnahrungsquelle hier ist der samstägliche Bauernmarkt, wo wir den größten Teil unseres Wochenbedarfs einkaufen. Nicht optimal, insbesondere was das Grünzeug betrifft, aber anders lässt es sich momentan nicht einrichten.

Um besonders eben das Grünzeug, aber auch Früchte und Gemüse, möglichst lange frisch zu halten, empfiehlt es sich, ein wenig auf die richtige Lagerung zu achten. Es gibt tolle Lagermethoden in Kellern, kühlen Speisekammern, auch in Erde etc. – über derartige Möglichkeiten verfügen wir allerdings momentan nicht. Dafür luxuriöserweise über einen großen Kühlschrank, bei dem sich die Temperatur bis zu 9°C einstellen lässt. So funktioniert es bei uns, im Rahmen der Standardmöglichkeiten eines Apartments, gut:

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  • Früchte: Lagere ich überwiegend an einem sonnengeschützen Platz bei Raumtemperatur. Die meisten Früchte halten sich am Besten an einem schattigen, kühlen Platz. Im Kühlschrank ist es den meisten zu kühl; insbesondere Bananen vertragen keine Lagerung unter 7° C – sie werden dann ganz grau. Papayas verlieren im Kühlschrank ihren Geschmack. Bei manchen Früchten wie z. B. Avocados lässt sich die Reifung durch Aufbewahrung im Kühlschrank etwas verlangsamen. Andere hingegen, wie z. B. Cherimoyas und Kakis, mögen kühles Klima und reifen im Kühlschrank sogar besser nach als bei Raumtemperatur. Apropos unreife Früchte: bei Raumtemperatur reifen die meisten gut nach. Hilfreich ist auch die Lagerung zusammen mit Äpfeln oder anderen reifen Früchten, die Ethanol ausströmen und so die Reifung fördern. Tropische Früchte freuen sich zum Nachreifen über ein warmes, feuchtes Klima. Du kannst sie z . B. in Tupperdosen oder Plastiktüten oder dick in Papier eingewickelt, evtl. mit einem Apfel dabei, an einem warmen Platz lagern. Angeschnittene Melonen liegen bei uns im Kühlschrank. Vor Fruchtfliegen schützt das Abdecken mit Küchentüchern oder speziellen Netzen.
  • Grünzeug: lagern wir, in Plastiktüten verpackt, im Kühlschrank. Auch hier gilt: achte darauf, dass die Temperaturen nicht zu niedrig sind. Grüne Blätter sind überwiegend nicht frostfest und werden durch Temperaturen um den Gefrierpunkt schnell zerstört. Die Tüten mit den Blättern luftig packen, nicht zu eng einquetschen!
  • Gemüse(-früchte): Auch Gemüsefrüchte wie Zucchini, Gurke etc. gehen bei zu niedrigen Temperaturen schnell kaputt. Wurzelgemüse und Kohl hingegen vertragen Temperaturen um die 0° C noch recht gut. Tomaten nie im Kühlschrank aufbewahren, sie verlieren dort ihr Aroma!
  • Geschälte Nüsse werden bei langer Lagerung leicht ranzig, auch sie sind, luftdicht verschlossen, gut im Kühlschrank aufgehoben.
  • Da Datteln an der Luft immer weiter trocknen, lagern wir auch sie im Kühlschrank.
  • Trockenfrüchte und Samen bewahren wir im Küchenschrank auf. Vorsicht vor Motten – bewahre derartige Dinge immer in gut schließenden Dosen und Gläsern auf und überprüfe deine Vorräte regelmäßig auf Mottenbefall, damit die Tierchen sich nicht womöglich auf alle deine Vorräte ausbreiten.

Hab ich irgendetwas vergessen? Wie lagerst du deine Nahrung?


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