Hör auf, es zu versuchen. Tu es. Lebe glücklich, gesund, froh & frei. Vegane Rohkost. Freies Leben.

Ausreden. Oder: Hör auf, es zu versuchen. Mach es.

Tu es. Jetzt. Hör auf zu rauchen, zu trinken, zu essen, was du nicht mehr in deinem Körper haben willst. Geh da raus & beweg dich. Kündige deinen Job. Oder fang den Neuen an. Reise los. Oder bleib daheim, weil es das ist, was du willst. Beende die Beziehung, die sich nicht mehr gut anfühlt. Wage es, allein zu sein. (Du bist es doch nie.) Wage es, dein Herz zu öffnen. Für Freundschaft. Für Liebe. Für das Neue, wovor du dich fürchtest.

One Day. Or Day One. You Decide.

Eines Tages. Oder Tag Eins. Du entscheidest.

Eines Tages versende ich meine Inspirationsmails pünktlich und regelmäßig jeden Sonntag (statt Montag oder Dienstag oder vielleicht auch erst nächste Woche wieder).

Seit zwei Jahren will ich endlich wieder ein neues Video machen – eines Tages wird das was.

Ich arbeite bzw konzipiere seit Monaten an drei eBookseines Tages werden sie fertig und ich werde sie veröffentlichen.

Seit zwei Jahren ist ein noch etliche Jahre älterer Traum in meinem Kopf zu einer klaren Vision geworden. Ich habe viele Ideen zur Verwirklichung, und ich arbeite auch tatsächlich dran, bin dem schon viel näher gekommen und fühle mich absolut auf dem richtigen Weg. Jedoch … einige dieser Ideen habe ich noch nicht angerührt … sie warten auf diesen einen Tag, an dem die Zeit (oder ich) reif sein wird dafür.

Eines Tages werde ich endlich nach Südostasien reisen.
Nach Costa Rica.
Meine Freundin in Australien besuchen.

Auf der Liste für dieses „Eines Tages“ stehen vielerlei Dinge.

Ich bin durchaus gut organisiert was meinen Alltag und meine Web-Arbeit betrifft. Verfüge über ausreichend Planungsfähigkeit und Selbstdisziplin. Wieso halte ich mich bei MEINEN Projekten nicht daran? Das ist doch meine WIRKLICHE Arbeit. Die Tätigkeit, die meinem Sein entspringt. Das, was mein Herz tun will. Wieso folge ich da meinen Plänen nicht ebenso selbstverständlich?

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Winterruhe

Und mal wieder herrschte hier im Blog einige Wochen lang Ruhe. Zu beschäftigt, oder besser überwältigt, war ich von sehr vielen Dingen, die zu tun waren (und sind), und meinem zur Jahreszeit passenden dringenden Bedürfnis nach Ruhe, nach Innehalten, Einkehr.

Alles, was da auf meiner Tag für Tag laaangen To-Do-Liste steht, ist mir wichtig und fast alles davon macht mir wirklich Freude. Dennoch muss ich wirklich kontinuierlich auf mein Gleichgewicht achten, genug Zeit für mich finden, und genug Disziplin, mich nicht ablenken zu lassen. Immer mal wieder verliere ich dieses Gleichgewicht und darf es erneut wiederfinden – wie schön, denn jedesmal lerne ich dabei. Jedesmal finde ich etwas Neues dabei, und bin anschließend noch glücklicher und dankbarer für mein wundervolles volles Leben. Mittlerweile genieße ich sogar das aus-dem-Gleichgewicht-sein. Akzeptiere es, schwinge mit, pendle mich wieder ein.

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Das Gesetz des schrittweisen Vorgehens

Bekanntlich beginnt jeder Weg, jede Reise mit dem ersten Schritt. Vielleicht hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass sich, kaum hast du den ersten Schritt getan, der Pfad, der vorher vielleicht noch nicht zu sehen war, vor dir öffnet. Doch der erste Schritt reicht nicht, du musst auch noch einen zweiten, dritten und vielleicht viele mehr tun, bis du dein Ziel erreicht hast.

Stell dir vor, du steigst einen Berg hinauf. Von unten sieht der Gipfel schon recht weit entfernt aus. Und auf dem manchmal mühsamen Weg nach oben scheint er überhaupt nicht näher zu kommen. Kann dann schon recht herausfordernd sein, trotzdem weiter zu gehen. Den Mut zu behalten. Und die Freude dabei nicht zu verlieren.

Wenn du dich nur auf dein (fernes) Ziel konzentrierst, scheint die Erfüllung immer in weiter Ferne zu liegen. Deshalb geben so viele Menschen unterwegs auf, sobald der Weg zu mühsam wird oder gar Hindernisse auftauchen.

Das Gesetz des schrittweisen Vorgehens ist gewissermaßen das Versprechen der Natur, dass du so gut wie jedes Ziel erreichen kannst. Vorausgesetzt, du teilst den Weg dorthin in kleine Etappen auf, die du mit Sicherheit erreichen kannst.

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Das Gesetz der freien Entscheidung

Eines unserer größten Geschenke als Mensch ist unser freier Wille. Du hast die absolute Macht der freien Entscheidung, in jedem Moment deines Lebens! Ist dir klar, was das bedeutet???

Dein komplettes Leben ist das Ergebnis dieses ausgeübten freien Willens, & wie es sich weiter entwickelt, hängt von deinen Entscheidungen in DIESEM MOMENT ab. In JEDEM Moment kannst du dich entscheiden, deiner innersten Intuition zu folgen. Oder deinen Ängsten, Gewohnheiten, Trieben. Wie du willst. Du kannst dich jederzeit gegen deine höhere Weisheit wehren, oder sie um des sofortigen Genusses willen ignorieren. Und dich damit entscheiden, die Konsequenzen zu tragen.

Das Gesetz des Gleichgewichts

Eines der Bücher, die mich in den letzten Monaten begleitet & unterstützt haben, ist „Der Pfad des friedvollen Kriegers„* von Dan Millman. Falls du es noch nicht kennst, kann ich es dir sehr empfehlen.

Egal, ob du dich für deine spirituelle Entwicklung interessierst, oder damit, dein Leben deinem Herzen folgend zu leben, oder ob deine Ernährung nur im rein physischen Kontext eine Bedeutung für dich hat: es lassen sich einige Lebensgesetze beschreiben, die dir in jedem dieser Bereiche weiterhelfen können. Und zwar auf eine ganz pragmatische Weise!

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Unbekanntes & Bekanntes

„Kühner als Unbekanntes zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ Diese Einsicht stammt von Alexander von Humboldt, dem bekannten Naturforscher. Der übrigens schon 1799, auf dem Weg nach Südamerika, ebenfalls Teneriffa besucht hat. Die Insel hat einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen & er schrieb in sein Tagebuch, dass er, trotz der vielen beeindruckenden Länder, die er besucht hat, kein Bild gesehen hat, dass ihn so tief berührt hat wie „das abwechslungsreiche Relief, die sanften Hügel, die Vielfalt & Harmonie der Nordwestküste Teneriffas.“ Ein Eindruck übrigens, den ich absolut nachempfinden kann. Obschon die Insel bei Weitem nicht mehr die pure Natur ist wie zu Humboldts Zeiten, berühren viele der An- & Aussichten hier auch mein Herz, seitdem ich zum ersten Mal auf die Insel gekommen bin & immer wieder.

Aber zurück zum Thema … 😉

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Das eingangs genannte Zitat lässt sich ja so wunderbar auf alles im Leben anwenden. Unter anderem auch auf die Ernährung. Wenn du beginnst, dich für die Rohkost zu öffnen, entdeckst du Unmengen von Neuem, Unbekanntem. Neue Früchte. Superfoods. Wildfrüchte & Wildkräuter. Nahrungsmittel, von denen du dein Leben lang noch nie gehört hast. Das ist wunderbar. Aufregend. Spannend. Und gleichzeitig beginnst du, deine bisherigen Essensgewohnheiten zu hinterfragen. Ob das, was dir von klein auf als „gesund“ und „notwendig“ nahegebracht wurde, dir tatsächlich gut tut. Sich von alten Gewohnheiten zu lösen, tief verankerte Glaubenssätze loszulassen … das erfordert meist mehr Mut als das Ausprobieren des Neuen.

Und nach der ersten Erkenntnis dann mitunter auch noch Durchhaltevermögen. Disziplin. Keine Bange … wenn du das, was dein Kopf bereits erkannt hat, wirklich verinnerlicht hast, wird es leichter. Einst wusste dein Körper ganz genau, was ihm gut tut. (Auch deine Seele, doch darüber ein anderes Mal mehr 😉 ) … Doch wenn es ihm in langen Jahren abtrainiert wurde; du gelernt hast, anderes zu glauben & von deiner Körperintelligenz im Hinblick auf deine Ernährung möglicherweise weit entfernt bist & zudem umgeben vom gewohnten Nahrungsangebot, das du bisher für deine richtige, optimale Nahrung gehalten hast, dann braucht es vielleicht etwas Zeit. Gib dir, deinem Körper, diese Zeit. Und hilf ihm derweil, wenn nötig, mit dem Kopf.

Vor allem: höre NIE auf zu hinterfragen, was du kennst & glaubst! Weder in deiner Ernährung (auch nicht innerhalb der Rohkost!) noch in deinem übrigen Leben.

Zu den falschen Glaubenssätzen in der Ernährung gehören zum Beispiel …
– Kinder brauchen Milch zum Wachsen
– Du brauchst Fleisch, um groß & stark zu werden.
– Früchte sind nichts „Richtiges“ zu essen
– (Mindestens) einmal am Tag muss man doch etwas Warmes essen
– Wenn ich kein Fleisch esse, bekomme ich nicht genug Protein.
– … uws uwf.

Welche Glaubenssätze hast du im Hinblick auf deine Ernährung verinnerlicht?

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Bist du bereit für ein besseres Leben?

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Deine Ernährung umzustellen ist nur ein Aspekt deines Lebens. Wenn du dich nach einer weitreichenderen Transformation sehnst, solltest du außer deinem Essen auch deinen Umgang mit deinem Körper, deinen Lebensstil, dein Denken und die Art, wie du auf Situationen reagierst, betrachten. Und dir vor allem genug Zeit für dich selbst nehmen! Bist du bereit, dein Leben gesünder und glücklicher zu gestalten? Hier sind ein paar Tipps für dich dafür – du kannst sofort loslegen!

Einige Aspekte deiner Gesundheit mögen durch deine Gene bestimmt sein, oder durch vorgeburtliche & frühkindliche Erfahrungen. Der größte Teil jedoch ist abhängig von deinem Lebensstil, von den Entscheidungen, die du triffst! Du hast viel mehr Macht über dich & dein Leben als du vielleicht glaubst! Triff noch heute die Entscheidung, deinen Körper respektvoll und mit Liebe zu behandeln und ändere dementsprechend Schritt für Schritt deine Gewohnheiten. Veränderungen passieren nicht einfach über Nacht, aber es liegt in deiner Hand, sie geschehen zu lassen!

  • Regelmäßige Bewegung/Sport
    Wir haben einen Körper, um ihn zu nutzen. Also beweg ihn! Unsere Urzeit-Vorfahren sind täglich viele Kilometer gegangen und gelaufen. Mindestens 20 bis 30 Minuten pro Tag solltest du in Bewegung sein. Du brauchst weder ein Fitness-Center noch spezielle Gerätschaften – benutze einfach, was du hast: deine Beine, deine Arme, dein eigenes Gewicht. Bodyweight-Übungen wie Squats, Pull-Ups, Push-Ups, um deine Muskeln zu stärken. Yoga & Stretchen für die Beweglichkeit deiner Muskeln und Gelenke. Yoga lässt darüberhinaus auch deinen Geist zur Ruhe kommen und sorgt allgemein für einen besseren Fluss deiner Energie. Gehen, laufen, tanzen oder was du magst als Ausdauertraining. Es ist nicht nötig, dass du dich dabei vollkommen auspowerst, aber ein bisschen außer Atem kommen und schwitzen darfst du schon. Genieß die Bewegung!
  • Raus gehen
    Sonne auf der Haut lässt deinen Körper Vitamin D produzieren. Das sorgt unter anderem für seelisches Wohlbefinden, starke Knochen und ein funktionierendes Immunsystem. Auch wenn die Sonne nicht scheint, tut frische Luft gut. Täglich! Wir sind Teil der Natur und nicht dafür geboren, tagein tagaus in mehr oder weniger engen, luftabgeschotteten Räumen zu verbringen.
  • Ausreichend Flüssigkeit
    Dein Körper besteht aus bis zu 70% Wasser – und damit er gut funktioniert, muss das auch so bleiben. Trink immer, wenn du durstig bist! Wenn du viel Trockenes isst, wird das öfter so sein, als bei einer Ernährung, die auf wasserreichen Früchten basiert.
    Das einzie Getränk, dass dein Körper braucht, ist Wasser!!! Keine Limonaden, fertigen Säfte, Kaffee etc. – all das erhöht eher noch den Wasserbedarf, da es mehr oder weniger reich an Schadstoffen ist, die wiederum entgiftet werden müssen. Frisch gepresste Säfte ab und zu sind okay, aber bitte nicht als Durstlöscher.
  • Iss NUR frische, regionale und saisonale Früchte & Gemüse
    Mehr braucht dein Körper nicht, um optimal genährt zu werden! Falls du gerade Angst bekommst, nicht satt zu werden: du darfst so viel essen, wie du willst! Dazu gehören – in Maßen – auch Fettfrüchte und Nüsse, die ebenfalls wichtige Nährstoffe liefern. Bevorzuge immer saisonale und regionale Nahrung, denn diese ist am frischesten und vitalstoffreichsten. Kauf nach Möglichkeit unbehandelte, biologisch erzeugte Produkte, um so wenig Giftstoffe wie möglich aufzunehmen.
    Falls du bisher noch wenig Frisches isst, fällt es dir vielleicht leichter, deine Ernährung Schritt für Schritt umzustellen – wenn du Hilfe dabei brauchst, unterstütze ich dich gerne!
  • Iss wenig & oft
    Mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt sind bekömmlicher und leichter zu verdauen als wenige Riesenportionen. Verdauung braucht erstaunlich viel Energie. Mit einer leichteren Ernährung und kleineren Portionen wirst du dich den ganzen Tag fit fühlen und hast genug Energie für alles, was du so vorhast. Auch bleibt deinem Körper so genug Kraft zum Entgiften. Optimalerweise solltest du dich am Ende einer Mahlzeit noch immer leicht fühlen. Höre auf deinen Körper, iss wenn er hungrig ist und höre auf, wenn er satt ist.
  • Iss nicht nach Sonnenuntergang
    Unter natürlichen Bedingungen könntest du bei Dunkelheit keine Nahrung sammeln, würdest nicht erkennen, was du isst & dich evtl. vergiften. Die Nacht ist die Zeit zum Verdauen, Verwerten, Entgiften. Mit dieser regelmäßigen nächtlichen Fastenzeit wirst du dich insgesamt besser fühlen, leicht überschüssiges Gewicht verlieren und nicht so leicht vorzeitig altern. Mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen solltest du außerdem im Interesse einer guten Nachtruhe nichts mehr zu dir nehmen.
  • Ausreichend Pausen & Schlaf
    Wenn du müde bist, ruh dich aus. Achte auf genug Schlaf in der Nacht und sorge auch tagsüber für ausreichend Pausen. Wieviel Schlaf und Ruhe nötig sind, ist individuell verschieden und ändert sich auch immer wieder. Achte auf deinen Körper und sorge für seine Bedürfnisse – es lohnt sich!
  • Schränke deinen Umgang mit elektronischen Geräten ein
    Durch den ständigen Gebrauch von Mobiltelefonen, Tablets, Computern usw. sind wir permanent in Alarmbereitschaft. Es bleibt kaum noch Zeit, wirklich zur Ruhe zu kommen. Das andauernde Schauen auf Bildschirme erschöpft die Augen, ebenso wie die Ohren nie zur Ruhe kommen, wenn wir ständig telefonieren, Musik hören, Podcasts lauschen etc. Mobile Geräte, die uns überall zu fast allem Auskunft erteilen, reduzieren so zugleich unsere realen sozialen Kontakte. Stundenlange Computerarbeit, für viele von uns Alltag, hält uns in unergonomischer Haltung und schadet so unserem Körper. Verspannungen, schlechte Körperhaltung, Durchblutungsstörungen sind einige der Folgen. Ganz zu schweigen von all der Strahlung durch WiFi und Mobilfunknetze, der wir zwar kaum ausweichen können, die wir aber zumindestens in unserem Wohnraum reduzieren können. Viele Gründe, deine Gebrauch all dieser Geräte über das notwendige Maß hinaus möglichst weitgehend einzuschränken.
  • Positive Lebenseinstellung
    Der absolut wichtigste Grundsatz für ein gesundes und glückliches Leben ist, meiner Meinung nach, eine positive Lebenseinstellung. Sie führt dazu, dass wir sowohl mit uns selbst als auch mit anderen freundlicher umgehen. Je mehr positive Energie wir verbreiten, desto weniger Raum bleibt für negative. Sowohl eine natürliche, lebendige, hochenergetische Rohkost-Ernährung als auch positive Gedanken und Gefühle erhöhen deine Schwingung und dein Wohlbefinden. Wir sind nicht nur Körper und unser Körper ist nicht getrennt von unserem Gefühls- und Seelenleben. Sich auf negative Gedanken zu fokussieren, manifestiert Blockaden und Krankheiten im Körper. Umgekehrt sorgt eine positive Grundstimmung für einen freien Fluss der Energien und lässt so Raum für Heilung.
  • Liebe & akzeptiere dich selbst
    Du bist wundervoll, perfekt so wie du bist! Du bist nicht hier, um anderen zu gefallen; es ist dein Job, dich zu lieben & zu mögen. Du bist auch nicht hier, um dich mit anderen zu vergleichen. Jede*r von uns ist einzigartig und genau so soll es sein. Es lohnt sich nicht, gegen dich selbst zu kämpfen oder dich für irgendwelche deiner Eigenschaften zu beschimpfen. Gerade das, was du an dir vielleicht nicht so magst, braucht deine Liebe. Nur so entsteht Raum für wirkliche Veränderungen & Entwicklungen.