Naturgesetze

Wahre Gesetze

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Über die wahren Gesetze unseres Daseins und wie du sie kennenlernen kannst.

Nicht neu, doch in diesem Jahr, mit den massiven Einschränkungen während der sogenannten Corona-Krise, fällt es immer mehr Menschen auf: wie willkürlich menschengemachte Gesetze doch sind – und wie wandelbar. Eine scheinbare Sicherheit, die über Nacht verschwinden kann. Wie sehr die menschengemachten Gesetze oftmals abweichen von dem, was sich gut und richtig und wahr anfühlt.

Unsere wahren Gesetze finden sich nicht in Gesetzesbüchern und werden auch nicht von Politikern oder anderen Menschen beschlossen. Sie sind höherer Natur. Naturgesetze, Gottesgesetze, Gesetze des Universums, kosmische Gesetze – wie immer du sie nennen magst. Anders als die menschgemachten Gesetze, die von Staat zu Staat variieren, sich mit der Zeit ändern und fehlbar sind, sind sie universal gültig, unfehlbar, und gelten seit Anbeginn der Zeit und bis in alle Ewigkeit.

Unsere sogenannten Menschenrechte, Grundrechte, die wir Menschen in Büchern festgehalten haben, garantieren uns gewisse Rechte: Freiheit, körperliche Unversehrtheit, freie Entfaltung, Meinungsfreiheit usw. – doch in den letzten Monaten sahen wir, wie schnell diese gekippt werden können – zumindestens der Rechtssprechung und -ausführung nach. Denn in Wahrheit sind diese eben genannten Rechte uns nicht von unseren Vorfahren gegeben, sondern angeboren. Niemand kann sie dir nehmen.

Jedoch haben wir gelernt, nach den Menschen-Gesetzen zu leben. Und dabei verlernt, auf die wahren, die höheren Gesetze zu hören und unser Leben daran auszurichten. Ja, die meisten leben sogar größtenteils gegen diese heiligen Gesetze – was nicht ohne Folgen bleibt. Jede*r von uns ist ein Teil der Natur, ein Teil des großen Ganzen, und wir alle unterliegen als solche den höheren Gesetzen.

Eine Rückbesinnung auf diese Gesetze und ein Wieder-Erlernen des Lebens nach diesen ist, so glaube ich, der notwendige Anfang für ein Leben der Menschheit im Einklang mit der übrigen Natur, mit unserem Planeten und all seinen Bewohnern.

Wo sind diese Gesetze zu finden?

Du findest sie in der Natur. Auch in deinem Herzen, wenn du eine gute Verbindung hast und sehr genau hinhörst. Meditation, Sein, im Kontakt mit Mutter Erde, in der Natur, Wald, Bäume, Meer andere Gewässer, alle Arten von Tieren … sie alle können dich viel lehren über die Gesetze der Natur.

Einen guten Einstieg bieten hier auch die Essener Gesetze, die u. a. eine weitere Antwort auf die Frage nach dem Warum der Rohkost geben – du findest sie in diesem Artikel.

Über diese grundlegenden Gebote hinaus haben die Essener ein System von Meditationen praktiziert, von denen du dich vielleicht inspirieren lassen magst:

Meditationen zum Erden und zur Stärkung & Reinigung des Geistes

Oder, anders ausgedrückt, zur Verbindung mit Mutter Erde & ihren Elementen (Engeln) und Vater Himmel.

Bei den Essenern begann die Woche, lt den älteren Übersetzungen von Székely, mit dem Sabbat, dem Samstag, der wie jeder Tag immer am Vorabend begann. In einer neueren Ausgabe zu den Essener Meditationen wird der Wochenanfang auf Sonntag gesetzt, und auch die Zuordnung der Tage zu den Elementen/Engeln ist anders. Ich orientiere mich hier an der älteren Zuordnung, andere, z. B. Heike Michaelsen in ihrem Blog Paradiesstufen, beschreiben die neuere. Es ist nicht wirklich von Bedeutung, so glaube ich. Wichtig ist allein die bewusste Verbindung – und natürlich sind alle Engel, alle Elemente, ohnehin jeden Tag präsent. 😉

Jeder Tag beginnt mit einer Morgenmeditation, die jeweils einem Element (Engel) zugeordnet wird. Diese Morgenmeditation kannst du in Stille sitzend praktizieren; du kannst sie aber (stattdessen oder ergänzend) auch – und ich finde das viel schöner und viel kraftvoller – durch die erfahrene Verbindung mit dem jeweiligen Element praktizieren.
Samstag: Mutter Erde – Hierzu passt die Meditation über deine Nahrung. Essen in Dankbarkeit und Achtsamkeit.
Sonntag: der Erdboden, der Engel des Bodens. Thema: Fruchtbarer, vorbereiteter Boden, Wachstum.
Montag: der Engel des Lebens. Vitalität, Lebenskraft. Umarme Bäume. Iss Rohkost.
Dienstag: Engel der Freude. Schönheit, Harmonie sind überall. Nimm sie wahr. Verbinde dich mit der Freude.
Mittwoch: Engel der Sonne. Das Feuer des Lebens. Genieße den Sonnenaufgang, danke der Sonne, iss sonnengereifte Nahrung.
Donnerstag: Engel des Wasser. Wasser ist Leben. Den Gewässern der Erde entspricht unser Blut in unserem Körper. Trinke Wasser, wasche deinen Körper. Bade in natürlichen Gewässern, wenn möglich. Spüre Regen auf der Haut.
Freitag: Engel der Luft. Meditiere mit deinem Atem. Atme bewusst, mache Atemübungen. Geh an die frische Luft.

Diese Morgenmeditationen dienen also dem Erden, der Verbindung mit Mutter Erde und deinem Körper. Desweiteren gibt es Mittagsbetrachtungen für den Frieden und Abendmeditationen für den Geist, zur Verbindung mit Vater Himmel. Die beschreibe ich dir vielleicht ein anderes Mal. Oder du liest sie selber nach – in dem Buch „Die Lehren der Essener“ von Dr. E. Bordeaux Székely

Viele, die langjährig Rohkost praktizieren, stellen fest, dass sie, gewissermaßen als Nebeneffekt, der Natur und ihren Gesetzen immer näher kommen (und dabei die Sinnlosigkeit der menschlich geschaffenen modernen Welt immer stärker wahrnehmen).

Dies alles ist ein Prozess. Nimm dir Zeit, jeden Tag ein bisschen. Sei geduldig und achtsam und beobachte dein Lernen, dein Wachsen, die Veränderung in dir.
Leben ist Lernen, Tag für Tag.
Dafür sind wir hier.

Die heiligen Gesetze sind für mich auch die einzigen, denen ich widerspruchslos zu folgen bereit bin. Bei menschgemachten Gesetzen orientiere ich mich eher selten an dem, was vorgeschrieben ist, sondern an dem, was mein Herz, mein Bauch, mein ethisches Empfinden mir sagen. Und praktiziere gegebenenfalls zivilen Ungehorsam. Etliche Verkehrsregeln machen für mich Sinn (manche auch nicht); Gesetze, die vorschreiben wollen, in welcher Form Bildung stattzufinden hat, dass ich mich oder meine Kinder impfen lassen soll, oder dass ich eine Maske zu tragen habe, widersprechen allem, was mir wahr erscheint.

Ich folge den göttlichen Gesetzen, den Regeln des Kosmos. Und ich entscheide mich (nach wie vor), diese göttlichen Gesetze, meine innere Wahrheit, das Gesetz meines Herzens jeglichen damit in Konflikt stehenden menschgemachten Gesetzen überzuordnen.

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