Rohkost Rezepte Wildkräuter

Rohkost-Rezepte mit Wildkräutern

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So viele Wege, Wildkräuter zu genießen!

Heute habe ich dir 4 Rezepte mitgebraucht; mit einfachen Wildkräutern, die fast überall wachsen und die du sicher auch kennst.

Der beste Weg, Wildkräuter zu genießen, ist natürlich, sie frisch gepflückt zu essen.  Von der Hand in den Mund. Ein Kraut, ein Blatt zur Zeit.

So schmecken sie nicht nur am besten, sondern vor allem schmeckst und spürst du so auch am deutlichsten, ob dein Körper dieses Kraut mag, ob es ihm gut tut, oder nicht. Und, wann er genug hat. Denn ein Zuviel selbst der besten Nahrung tut eben auch nicht gut. Für Wildkräuter, die oftmals sehr kraftvoll auf uns wirken können, gilt das besonders. Manchmal reicht der Impuls, den eine ganz kleine Menge setzt, schon aus. 

Wenn dir ein Wildkraut (oder etwas anderes) so gar nicht schmeckt, dann will und braucht dein Körper es gerade nicht. Respektiere das und versuche nicht, etwas in dich hineinzuschummeln, weil du denkst, es sei ja „gesund“.

Probiere dann lieber ab und zu mal wieder, denn der Bedarf unseres Körpers ändert ich ja, und mit ihm auch unser Geschmackssinn.

Wenn du jedoch schon etwas Erfahrung mit Wildkräutern gesammelt hast und weisst, dass dein Körper z. B. Giersch oder Brennessel oder Vogelmiere oder etwas anderes aus dem reichhaltigen Sortiment der Natur gerne mag und du davon auch gut eine Handvoll oder mehr essen magst, dann kannst du dieses Wildkraut auch mal in einem einfachen Rezept verwenden.

Ich empfehle, nur eine Sorte Wildkraut pro Gericht zu verwenden und nicht mehrere Sorten in einer Zubereitung zu mischen. Darüberhinaus verwende ich bevorzugt ohnehin nur wenige Zutaten in einem Rezept, und keine starken Geschmäcker durch Gewürze, die den natürlichen Geschmack der Zutaten überdecken und damit unseren Geschmackssinn übertölpeln.

Dieser Sinn hat einen Sinn 😀 … und zwar ursprünglich nicht dafür, uns möglichst höchsten Genuss zu verschaffen, sondern für unser Überleben! Geruch und Geschmack eines Nahrungsmittels sind wichtige Kriterien für die Entscheidung, ob wir es essen wollen – ob es uns gut tut, (riecht es gut? schmeckt es uns gut?) oder eben nicht.

Falls du dich noch nicht so gut mit Wildkräuter auskennst, nimm am besten mal an einer Wildkräuterführung in deiner Umgebung teil.

Ein handliches kleines Büchlein für die einfache Bestimmung von Wildpflanzen unterwegs ist ebenfalls eine sinnvolle Anschaffung. Dieses hier finde ich sehr gut: „Wildkräuter Wildfrüchte“ (der Link führt zu buch7, wo du mehr Info zum Buch findest und es auch bestellen kannst).

Mehr zum Thema „Wildkräuter“ kannst du auch im vorigen Artikel lesen.

Nun aber – genug der Vorrede.

 

Die Wildkräuter-Rezepte

Was du dafür brauchst

Neben den frei verfügbaren Wildkräutern benötigst du fast nur Zutaten, die du im normalen Bio-Handel bekommst.

Steviapulver (gemahlene Blätter, kein Extrakt!) kaufe ich hier.

Chia in Rohkostqualität gibt es hier.

Zum Mixen verwende ich, je nach Mengen, den Personal Blender oder den Vitamix. 

Bild Brennessel-Marzipan

Brennessel-Marzipan

Was du brauchst:

  • 1 HV Mandeln
  • 1 HV frisch gepflückte Brennesseln
  • nach Geschmack ein paar frische oder getrocknete Steviablätter (gibt es auch zu Pulver vermahlen)
  • 1TL Wasser

Und so geht’s:

Gib die Mandeln, die Brennessel- und die Stevia-Blätter in den Mixbecher deines Blenders und vermahle alles.

Gib die Mischung dann in ein Schälchen und verknete sie mit einem TL Wasser dazu, so dass du eine formbare Masse erhältst.

Forme daraus Kugeln – fertig!

Diese Menge ergibt ca. 5-6 Kugeln.

Dieses Rezept ist kohlenhydratarm und für eine ketogene Ernährung geeignet.

Bild Chia-Pudding mit Löwenzahn

Chia-Pudding mit Löwenzahn

Was du brauchst (1-2 Portionen):

  • 1/4 Tasse Chias-Samen
  • 1TL Flohsamen
  • Pulver aus getrockneten Steviablättern (nach Geschmack)
  • optional eine Msp Zimt
  • 1 Tasse Wasser (Quellwasser oder gefiltertes Wasser)
  • frische Beeren nach Geschmack
  • Löwenzahnblüten, frisch gepflückt

Und so geht’s:

Vermische alle trockenen Zutaten in einer Schale und verrühre sie dann gründlich mit dem Wasser. Lass die Mischung mindestens 1 Stunde zum Quellen stehen.

Dekoriere deinen Chia-Pudding mit Beeren und Blüten.

Dazu passen Gurke, Salatblätter, Microgreens, Löwenzahnblätter, Beinwell, … 

Du kannst den Pudding auch mit einer Avocado-Creme toppen.

Dieses Rezept ist kohlenhydratarm und für eine ketogene Ernährung geeignet.

Bild Süße grüne Sahne zu Erdbeeren

Brennessel-Sahne

Was du brauchst:

  • 1 HV frische entsteinte Datteln (ersatzweise über Nacht eingeweichte weiche Datteln, wie z. B. Medjool)
  • 1 HV frisch gepflückte Brennesseln

Und so geht’s:

Püriere die Datteln und die Brennesseln zusammen in deinem Mixer. Genieße die Creme zu Erdbeeren oder anderen Beeren oder Früchten. Auch zu Gurke oder Salatblättern macht sie sich sehr gut!

Dieses Rezept ist fettarm.

Bild Wildkräuter-Creme mit Beeren und Gurke

Sahnige Wildkräuter-Creme

Was du brauchst:

  • 1 Avocado
  • 1 HV deines Lieblingswildkrauts
  • optional zu Pulver vermahlene getrocknete Stevia-Blätter
  • 1 Stück Salatgurke (ersatzweise etwas Wasser)

Und so geht’s:

Gib das Fruchtfleisch der Avocado, die Wildkräuter, das Stevia und die kleingeschnittene Gurke in deinen Mixer und püriere alles zu einer sahnigen glatten Creme.

Dazu schmecken Beeren, Gurke, Salatblätter, Microgreens.

Dieses Rezept ist kohlenhydratarm und für eine ketogene Ernährung geeignet.

Hinweise zum Ernten der Wildkräuter:

  • Pflücke immer achtsam, so dass du die Pflanzen nicht mehr als nötig beschädigst oder gar versehentlich ganz herausziehst.
  • Nimm nur soviel, wie du gerade brauchst.
  • Wenn du Blüten pflückst, lass genug übrig für die Bienen und anderen Insekten, und auch für die Fortpflanzung der Pflanze.
  • Bei Brennesseln empfiehlt es sich, nur die obersten 1-3 „Etagen“ abzupflücken. Die Pflanze wird an der Stelle in zwei Richtungen weiterwachsen. Die weiter untenliegenden Blätter sind möglicherweise zu stark, zu intensiv.
  • Verwende keine dir unbekannten Pflanzen in Zubereitungen!!!





Ich bin hier, um dich zu inspirieren und zu unterstützen. Darin, nichts anderem als deiner eigenen Wahrheit, der Weisheit, die dein Körper dir zeigt, zu folgen. Ich lade dich dazu ein, wieder zu lernen auf deinen Körper zu hören, und ich möchte dich inspirieren, seinen Signalen zu folgen. Sowohl in der Auswahl deiner Nahrung als auch in allen anderen Bereichen deines Lebens.

Gerne begleite ich dich auch individuell auf deiner Reise - hier erfährst du mehr über mein Angebot.



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