Vegane Rohkost auf Teneriffa, Sommerangebot - Happy Healthy Raw & Free

Wie teuer ist Rohkost auf Teneriffa?

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Kürzlich hörte ich die Frage, wieviel Geld man einplanen müsse für Essen auf Teneriffa pro Woche – wobei es um frische, roh-vegane Nahrung in Bio-Qualität ging.

Wenn dich das auch interessiert – hier findest du eine (Teil-)Antwort darauf:

Wie teuer ist eine rohköstliche Ernährung – auf Teneriffa

Das hängt natürlich davon ab, wieviel jemand so isst 🙂 … der Fragesteller erzählte mir, dass er etwa doppelt so viel wiegt wie ich und körperlich arbeitet – also wird er wohl auch mehr Essen brauchen als ich.

Ich arbeite ja nur einen kleinen Teil des Tages körperlich, trainiere recht gemäßigt, und sitze den größten Teil des Tages am Computer (wenn ich nicht grad wandern gehe oder am Strand liege 😀 … was so oft dann auch nicht vorkommt, auch digitale Nomaden verbringen einen großen Teil ihrer Zeit ganz profan indoor arbeitend.)

Nichtsdestotrotz zeige ich dir hier mal meinen Einkauf vom heutigen Bauernmarkt – alles, was du auf dem Bild siehst, plus ein kleiner Butternut-Kürbis (der sich irgendwie vor dem Foto versteckt hatte) und weitere 5 kleine Zucchini, die noch im Kühlschrank liegen, wird voraussichtlich für eine Woche reichen.

Roh veganer Wocheneinkauf auf dem Bauernmarkt - Happy Healthy Raw & Free


Die Möhren sind für die Hunde (ich mache ihnen Leckerli daraus, mit Mandeln und Hagebuttenpulver – in Rohkostqualität natürlich. Sie stehen drauf 😉 … wenn jemand das Rezept möchte: einfach fragen. ). Für mich gibt es also Rote Bete (die Blätter vor allem, ob ich alle Knollen schaffe, weiß ich noch nicht.), Zucchini, Salat, Kaktusfeigen, Drachenfrüchte (Pitahayas), Feigen. Die Pflaumen und Pfirsiche auf dem Bild sind ein optimistischer Versuch, höchstwahrscheinlich sind sie zu unreif zum essen für mich. Obwohl sie hier lokal wachsen, ernten die Bauern sie leider viel zu früh (für meinen Geschmack).

Außerdem jede Menge Sprossen und Microgreens, die ich selber ziehe, Algen, Gerstengrassaft aus Pulver und Spirulina. Vielleicht streue ich auch mal einen Löffel Hanfsamen über mein Essen, aber irgendwie zieht mich Fett gerade nicht so.

Ich hab auch noch weitere Vorräte an trockenen Sachen im Schrank, wie Kakaorohmasse, Erdmandeln, Chia, Kokosflocken … mit denen ich vermutlich Monate überleben könnte 😉 … auf die ich aber momentan keinen Appetit habe.

Einmal werde ich wahrscheinlich Nicecream machen; dafür habe ich noch gefrorene Banane im Tiefkühler.

Soweit zum Überblick dessen, was ich für eine Woche so brauche an Nahrung.

Gibt es alles zu jeder Jahreszeit?

Das Angebot variiert natürlich über das Jahr, insbesondere bei den süßen Früchten. Momentan gibt es z. B. auch noch Mangos und Melonen; Bananen gibt es eigentlich immer. Sapoten sind schon fast vorbei für dieses Jahr. Später im Jahr kommen dann Cherimoyas, Kakis, Sternfrüchte, Granatäpfel. Avocados sind auch über den Winter in Saison. Papayas gibt es auch rund ums Jahr, aber am besten schmecken sie im Frühjahr. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die meisten Gemüse gibt es entweder rund ums Jahr, oder im Dreimonatstakt. Im Winter wird es wieder mehr Salate geben, jetzt im Sommer gibt es fast keine.

Die Gurken, die ich mag – die in Deutschland ganz normalen Schlangengurken – gibt es hier nur selten. Leider. Es gibt so eine Art Bauerngurken hier, die mir aber nicht schmecken.

Und wieviel bezahle ich für meine Rohkost für eine Woche?

Für den oben zu sehenden Einkauf (plus Kürbis) habe ich knapp 20 Euro bezahlt. Das ist alles frisch, regional, unbehandelt, und saisonal. Das teuerste auf dem Foto sind die Drachenfrüchte; die kosten 4 Euro pro Kilo, und die drei Früchte zusammen wiegen etwa 1,5 Kilo.

Pulver wie Gerstengrassaftpulver oder Spirulina kosten hier etwa genauso viel wie in Deutschland. Oft bestelle ich, wie oben verlinkt; manches kaufe ich auch direkt hier in den Bioläden. Die hier übrigens „Herbolario“ heißen. Die meisten haben mittlerweile das komplette Superfood-Sortiment im Programm, und mein Stammdealer besorgt mir darüberhinaus die meisten Produkte auf Nachfrage. Braucht allerdings manchmal etwas Geduld. 😉

Auch das Saatgut für die Sprossen bekomme ich hier im Bioladen; es ist teilweise etwas teurer als in Deutschland. So zwischen 50 Cent und 1 Euro mehr pro 100g.

Rohkost-Junk, wie Riegel und dergleichen, sind hier noch relativ selten erhältlich, vor allem hier im Süden. In Santa Cruz (der Hauptstadt) gibt es eher mal welche, aber bei weitem nicht in der Fülle wie in deutschen Läden. Ich vermisse das alles nicht, aber falls du einen Urlaub hier auf der Insel planst und dergleichen zu brauchen glaubst, bring dir lieber etwas mit. 😉

Weitere Tipps zur Nahrungsbeschaffung auf Teneriffa findest du auch in meinem eBook „Rohkost auf Teneriffa„.

Sommerrohkost Teneriffa: Feigen

Sommerrohkost Teneriffa: Kaktusfeigen

Sommerrohkost Teneriffa: Drachenfrucht

Sommerrohkost Teneriffa: Zucchini

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