Früchte Rohkost Happy Healthy Raw Free

Göttliche Nahrung

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Die vergangenen Monate, die ich in Südostasien, in den Tropen, verbracht habe, haben mir einmal wieder gezeigt, wie die beste Nahrung für uns hier auf der Erde aussieht. Göttliche Nahrung. Essbare Liebe. Frische, sonnengereifte, tropische Früchte. Optimalerweise regional statt weitgereist.

Früchte sind Liebe!

Zwei Monate lang habe ich mich fast ausschließlich von den für mich bisher besten Früchten ernährt. Überwiegend süße Früchte, ab und zu Kürbis. Junge Kokosnüsse zu trinken, jeden Tag 1-3 Stück. Gelegentlich gab es etwas frisches Grünzeug wie Sellerie, Cilantro oder Salatblätter dazu – vielleicht 5-6mal insgesamt in der ganzen Zeit. Außerdem hatte ich Gerstengrassaftpulver, Spirulina (Pulver) und Chlorella (Presslinge) dabei, mit denen ich anfangs täglich, später alle zwei bis drei Tage Kokosnüsse, Bananen oder Kürbis ergänzt habe.

Während mir zu Anfang mein gewohntes Grünzeug noch fehlte, ließ mein Verlangen danach im Laufe der Zeit nach und ich fühlte mich vollständig genährt und zufrieden mit ausschließlich den wirklich großartigen Früchten.

Wie schon so oft bemerkte ich, dass mein Körper mit hochwertigen Früchten sowie viel Sonne & Luft auf meiner Haut und rund um die Uhr warmen Temperaturen nicht nur mit weniger Nahrung auskommt, sondern eben auch weniger Grünzeug braucht.

Meine Ernährung in Vietnam und Thailand gestaltete sich noch einfacher als sonst. Keinerlei Zubereitungen. Fast ausschließlich Mono-Mahlzeiten. Keine Schokolade oder Kakao in irgendwelcher Form – allein das letzte hat sehr gut getan, und ich bin froh, dass ich von diesem Suchtmittel wieder weg bin. Während der letzten Zeit vorher hatte ich definitiv zu viel davon. Warum Schokolade/Kakao, auch in Rohkost-Qualität, mit Vorsicht zu genießen ist, kannst du hier nachlesen.

Was ich gegessen habe: Ananas, Jackfrucht, Pomelos, Bananen (Gemüsebananen und Apfelbananen). Mangos und Papayas. Wassermelone. Gelegentlich Mandarinen, Longans. Auch mal Rambutan, Zimtäpfel, Tamarinde (aber die war mir schon zu süß und klebrig). Und ein paar Mal köstliche Durian – darüber schreib ich noch mal ausführlicher. Alles täglich frisch vom Markt.

Ich habe diese Zeit und diese Nahrung unglaublich genossen und bin sehr dankbar dafür. Mehr über diesen Teil meines Nomadenleben und über das Essen unterwegs werde ich noch in weiteren Artikeln erzählen.

Die Wiege der Menschheit stand in den Tropen – so heisst es. Was schon lange vorher für meinen Kopf richtig klang, habe ich nun tatsächlich auch körperlich erfahren dürfen.

Die Rohkost-Challenge in Mitteleuropa im Frühling

Nun bin ich mal wieder in Deutschland – aufgrund der aktuellen Lage auf unbestimmte Zeit; mal sehen, wann ich weiterreisen kann. Dass das Rohkostparadies hier anders aussieht, war mir klar. Nicht jedoch, wie schwierig es sich gestalten würde. Schon seit vielen Jahren kann ich etliche hierzulande angebotenen importierten Früchte nicht mehr essen – weil ich sie in wesentlich besserer, reiferer Qualität, aus regionalem Anbau in südlicheren Ländern, kennengelernt habe. Doch diesmal – geht fast gar nichts mehr aus dem Sortiment der hier verfügbaren Früchte. Äpfel, die ich im Januar noch gern gegessen habe, brennen derart an meinem Gaumen, dass ich nach dem ersten Bissen sofort aufgehört habe. Ein zweiter Versuch, eine Stunde später, bescherte mir nur Halsschmerzen. Derselbe Effekt bei Orangen und Mandarinen (aus Spanien). Trauben (aus Südafrika) waren etwas milder, doch nach einigen davon fühlten sich meine Zähne ganz stumpf an. Bananen brennen nicht, aber schmecken einfach nach nichts; sie füllen den Magen, doch haben so gut wie keine Lebensenergie mehr. Keine Spur der hohen Schwingung von tropischen Früchten in ihrer Heimat. … Ich erspare dir die weitere Aufzählung meiner bisherigen Experimente. Momentan warte ich auf bestellte Cherimoya aus Andalusien und Orangen aus Portugal, und werde sehen, wie glücklich ich damit wohl werde.

Früchte-Qualität – Erkenntnisse

Mir war vorher nicht bewusst, WIE sauer doch die Früchte hierzulande sind! Erst im direkten Vergleich habe ich das jetzt so richtig bemerkt. Die Qualität der Früchte in den Tropen ist auch bei einigen Sorten, noch einmal wesentlich höher als ich sie z. B. von Teneriffa kannte. Zweifellos sind auch dort Bananen und Papayas einfach großartig. Feigen ebenso, und viele andere ebenfalls. Ananas jedoch z. B. – bei diesen Früchten habe ich es immer für „gottgegeben“ gehalten, dass sie eben früher oder später sperren. Dass ich nur eine begrenzte Menge davon essen kann, bevor es im Mund anfängt zu brennen. Doch in Thailand waren die Ananasse so reif und vollständig ohne Säure; ich konnte beliebige Mengen davon essen und nichts hat gebrannt.

Somit verstehe ich jetzt noch einmal und tiefer, was „wirklich reife“ Früchte sind. Zu Anfang meiner Rohkostzeit lebte ich in Deutschland, nun bin ich seit vielen Jahren auf Reisen, überwiegend in Europa bisher, kurz auch in Afrika, zuletzt, zum ersten Mal, in Asien, in den Tropen. Und je mehr ich kennengelernt habe von den Früchten dieser Erde in ihrer jeweiligen Heimat, desto mehr spüre ich die Unvollkommenheit, die Unvollständigkeit importierter, unreif geernteter Früchte. Früchte, die niemals genug Sonne für ihre richtige Reifung erfahren haben. Versteh mich nicht falsch: Ich will hier niemandem, der in Deutschland oder klimatisch vergleichbaren Ländern lebt, die Rohkost und das hiesige Angebot mies machen! Dich in Mitteleuropa von regionalen oder auch importierten Früchten zu ernähren, versorgt dich noch immer besser mit Nährstoffen und guter Energie als die Standard-Kochkost, und belastet deinen Körper selbstverständlich auch weit weniger als die meisten der herkömmlichen Alternativen. Achte einfach gut auf dich, spüre die Reaktionen deines Körpers, und wähle so viel regionale frische Nahrung wie irgend möglich!

Ich erkenne aber zum Einen aufgrund meiner neuesten Erfahrungen, wie sehr eine früchtebasierte Rohkost hierzulande tatsächlich die Gefahr von den Körper belastenden, Entzündungen hervorrufenden Säuren aus unreifen Früchten birgt (auch wenn du das vermutlich nicht direkt derart deutlich spüren wirst wie ich jetzt gerade), und – das ist nicht neu und ich habe es schon die ganzen 14 Jahre meiner Rohkosternährung lang praktiziert – ergänzend (oder besser als Hauptbestandteil) unbedingt reichlich Grünzeug, vorzugsweise Wildkräuter, braucht!

Denn letzteres ist natürlich ebenfalls göttliche Nahrung, hochschwingend, gespeichertes Sonnenlicht. Draußen, unter freiem Himmel, in der Sonne, gewachsen. Vor allem Wildkräuter, Baumblätter, aber auch dunkles Kulturgrün wie Feldsalat und Spinat. Auch dieses ein Geschenk für uns von Mutter Erde, dass wir achtsam und vorsichtig ernten können, um dabei möglichst wenig Schaden anzurichten. Pflücke immer nur einzelne Blätter, niemals ganze Pflanzen ausreissen. Nimm von Brennesseln die obersten Blätter nur, dann treibt die Pflanze an dieser Stelle zwei neue Arme mit neuen Blättern aus. Usw usw.

In unserer aktuellen Zeit ist es mehr denn je von Bedeutung, sich so rein und gewaltfrei wie möglich zu ernähren. So einfach auch wie möglich: verzichte so weit wie möglich auf verarbeitete Produkte, insbesondere auf Rohkost-Junk wie Riegel, Schokolade, Chips (oder bereite sie, mit viel Liebe, selber zu, wenn es mal sein „muss“). Meide auch lange Gelagertes (Nüsse, Samen, Trockenfrüchte) und wähle so oft wie nur möglich frische Nahrung stattdessen. Noch einmal: Sei achtsam mit dir – spüre, wie sich deine Nahrung auf dein Befinden (auf allen Ebenen) auswirkt und wähle das aus, was sich für dich gut anfühlt, was dir gute Energie gibt!

Erhöhe deine Schwingung, indem du hochschwingende, frische lebendige Nahrung zu dir nimmst: Früchte, so reif und frisch wie möglich. Auch Gemüsefrüchte. Grünzeug. Sprossen.

Das Rohkostparadies in Mitteleuropa

Während meiner ersten Woche hier habe ich kaum etwas gegessen – Früchte gingen nicht, alles andere schmeckte nicht. Dann hab ich mich langsam wieder eingetunet auf das, was die Welt hier für mich bereit hält. Und so sieht dann mein jetziges Rohkostparadies wieder aus: Viel Grün (Malve, Brennessel, Löwenzahn, Giersch usw., Feldsalat, Spinat), Algen, Sprossen, Gurken, Zucchini, Kürbis. Manchmal einfach so, manchmal mit fettarmen, schleimarmen Dipps dazu. Rezepte dafür, wie auch für köstliche einfache Fruchtzubereitungen findest du in übrigens in meinen eBooks.

Lebendige Nahrung: Grüne Bowl

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